Allgemeine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in NRW

20.01.21

In Nordrhein-Westfalen gilt derzeit eine allgemeine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen:

  • in geschlossenen Räumen von Kultur- und Freizeit-Einrichtungen mit Publikums- und Kundenverkehr;
  • auf Märkten und an Verkaufsstellen im Außenbereich;
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens;
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von gastronomischen Einrichtungen;
  • bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen und bei körpernahen Ausbildungstätigkeiten;
  • auf öffentlichen Plätzen und Straßen, auf denen wegen des großen Publikumsverkehr eine durchgängige Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m nicht gewährleistet werden kann. Diese Pflicht gilt von 10:00 bis 22:00 Uhr.

In Deutschland gilt zudem die Verpflichtung zum Tragen medizinischer Masken (OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2) in folgenden Bereichen:

  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und seiner Einrichtungen;
  • in geschlossenen Räumen von Handels-Einrichtungen mit Publikums- und Kundenverkehr.

 

Was bedeutet das für Veranstaltungen?

Auch für Veranstaltungen gilt laut § 2 der aktuellen CoronaSchVO eine Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen: 

  • in geschlossenen Räumlichkeiten bei Konzerten und Aufführungen
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen (nach § 13 Absatz 1 und 2 CoronaSchVO)
  • auf Messen und Kongressen

 

Welche Ausnahmen gibt es bei Fachmessen und Fachkongressen von der Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen?

  • Kinder bis zum Schuleintritt;
  • Kräfte von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz in Einsatzsituationen;
  • Personen, die aus medizinischen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können;
    • Ein medizinisches Attest hierüber ist mitzuführen.
  • die Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen erfordert dies;
  • zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken;
  • falls dies vorübergehend zur Erfüllung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung oder aus anderen Gründen erforderlich ist.

 

Hinweis: Wer die Maskenpflicht missachtet, darf die entsprechenden Angebote nicht nutzen bzw. Einrichtungen nicht betreten. Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird geahndet. Ab sofort gilt ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro.

 

Welche Maßnahmen neben der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei Durchführung einer Veranstaltung notwendig sind, um das Infektionsrisiko zu verringern, erfahren Sie auch in unserer Checkliste für Ihr Hygiene- und Infektionsschutzkonzept.