Allgemeine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in NRW

[Gültig seit 16.01.2022]

Jede Person ist verpflichtet, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt. Hierzu sind die allgemeinen Verhaltensregeln zu Abstand, Hygiene und Masken (sogenannte AHA-Regeln) möglichst umfassend in allen Lebensbereichen einzuhalten.

Die Verpflichtung zum Tragen einer mindestens medizinischen Maske besteht (unabhängig von der Einhaltung von Sitzplätzen und dem Mindestabstand):

  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs und beim Aufenthalt in dazugehörigen Einrichtungen;
  • in Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen, soweit diese Innenräume auch Kundinnen und Kunden bzw. Besucherinnen und Besuchern zugänglich sind;
  • im Freien in Warteschlangen, Anstellbereichen und in der Nähe von Verkaufsständen und Dienstleistungsschaltern o.ä.,
  • in Außenbereichen, soweit die zuständige Behörde dies für konkret benannte Bereiche durch Allgemeinverfügung ausdrücklich anordnet,
  • im Freien bei Veranstaltungen, bei denen
    • keine Einlasskontrolle gewährt wird,
    • 3G Einlass gewährt wird, aber ein Mindestabstand von 1,5 M nicht durchgängig eingehalten werden kann.

Abweichend davon kann auf das Tragen einer Maske im Innenraum beispielsweise verzichtet werden (nachfolgend finden Sie einen gekürzten Auszug aus der Corona Schutzverordnung):

  • bei ausschließlich privaten Zusammentreffen in privaten Räumlichkeiten,
  • bei der längerfristigen Alleinnutzung eines Raums durch eine Person,
  • in gastronomischen Einrichtungen an festen Sitz- oder Stehplätzen,
  • von Gästen und Beschäftigten bei privaten Feiern mit Tanz sowie bei Karnevalsveranstaltungen und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen in Innenräumen, wenn im jeweiligen Hygienekonzept keine abweichenden Regelungen getroffen sind,
  • wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung erforderlich ist,
  • zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken,
  • bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen,
  • sofern das Ablegen der Maske unter Wahrung des Mindestabstands nur wenige Sekunden dauert,
  • beim Tanzen und während der Sporausübung,
  • bei Vortragstätigkeiten und anderen Tätigkeiten, die nur ohne Maske ausgeübt werden können (z.B. das Spielen von Blasinstrumenten) - in diesen Fällen muss zwingend die Einhaltung des Mindestabstands berücksichtigt werden,
  • von Inhaber*innen sowie Beschäftigten in Einrichtungen,die für Besucher*innen-Verkehr geöffnet sind, sofern wirksame bauliche Schutzmaßnahmen (Plexiglass-Abtrennung oder ähnliches) vorhanden sind,
  • auf behördliche Anordnung,
  • sofern aus medizinischen Gründen keine Maske getragen werden kann - ein ärztliches Zeugnis hierüber ist jederzeit auf Verlangen vorzuzeigen. 

Hinweis: Wer die Maskenpflicht missachtet, darf die entsprechenden Angebote nicht nutzen bzw. Einrichtungen nicht betreten. Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird geahndet.