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Universität zu Köln erhält Status als Exzellenzuniversität

Schriftzug Universität zu Köln mit Fahrradständern im Hintergrund

Die Universität zu Köln hat mit ihrem Antrag „Neue Universität: Continuous Change – Successful Renewal“ den Status als Exzellenzuniversität erhalten. Für die erste Förderperiode von 2027 bis 2033 umfasst der Antrag knapp 100 Millionen Euro.

Die Entscheidung gaben der Wissenschaftsrat, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt bekannt. Der Status wird grundsätzlich auf Dauer verliehen und nach den derzeit geltenden Regularien alle sieben Jahre evaluiert.

Mit der Auszeichnung würdigen die beteiligten Institutionen die Forschungsleistungen und die strategische Ausrichtung der Universität. Die Förderung eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, internationale Spitzenforschung auszubauen und die Universität als Forschungs-, Studien- und Arbeitsort weiterzuentwickeln.

„In Köln heißt Exzellenz Verantwortung“, sagt Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Rektor der Universität zu Köln. Der neue Status sei mit dem Anspruch verbunden, durch Forschung und Lehre einen nachhaltigen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Als zentrale Handlungsfelder nennt er Lösungen für medizinische Herausforderungen, Strategien gegen den menschengemachten Klimawandel sowie die Förderung von Chancengleichheit durch Bildung.

Die Gesamtstrategie der Universität verfolgt vier miteinander verknüpfte Ziele. Dazu gehören die Gewinnung internationaler Wissenschaftler*innen und die Förderung von Forschenden auf allen Karrierestufen. Zudem sollen interne und externe Kooperationen sowie die kollaborative Forschungskultur gestärkt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der engeren Verbindung von Forschung, Lehre und Transfer. Damit will die Universität wissenschaftliche Erkenntnisse stärker für gesellschaftliche Veränderungsprozesse nutzbar machen. Gleichzeitig sollen langfristige Entwicklungen früher erkannt, Verwaltungsprozesse effizienter gestaltet und die Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule gesichert werden.

Eine Voraussetzung für die Bewerbung in der Förderlinie „Exzellenzuniversität“ waren mindestens zwei bewilligte Exzellenzcluster. Die Universität zu Köln war zuvor mit fünf Clustern erfolgreich: CECAD in der Alternsforschung, CEPLAS in den Pflanzenwissenschaften, DYNAVERSE in der Astrophysik, ECONtribute in den Wirtschaftswissenschaften und ML4Q in der Quantenforschung.

Die Cluster sind in sogenannte Key Profile Areas eingebunden. Diese bündeln wissenschaftliche Themen mit gesellschaftlicher Relevanz und verknüpfen transdisziplinäre Forschung innerhalb der Universität mit außeruniversitären Einrichtungen und Partnerhochschulen. Zu den strategischen Partnern der Universität gehören die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und das Forschungszentrum Jülich. Hinzu kommen Kooperationen mit Einrichtungen der Helmholtz- und Max-Planck-Gesellschaft.

Der Status als Exzellenzuniversität stärkt damit zugleich den Wissenschaftsstandort Köln. Die Universität ist fest mit der städtischen Gesellschaft und Wirtschaft verbunden und trägt durch Forschung, Lehre und Wissenstransfer zur Entwicklung der Rheinmetropole bei.

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