Die Planung für Laborneubauten auf dem BioCampus Cologne startet

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    © Entwurfsrendering Henning Larsen

Der Rat der Stadt Köln gibt die Realisierung einer Entwurfsplanung für zwei Laborgebäude auf dem Gelände des BioCampus Cologne (BCC) in Köln-Bocklemünd frei. Durch die Realisierung der Neubauten soll der hohen Nachfrage nach Laborkapazitäten insbesondere in den Bereichen Life Sciences und Healthcare ein Angebot gegenübergestellt werden. Der Wirtschaftsstandort Köln wird so seine führende Rolle in den genannten Zukunftsbranchen weiterausbauen. Startups und innovativen Technologie-Unternehmen bietet Köln durch die Entwicklung des Technologieparks eine langfristige und nachhaltige Perspektive.

Die beiden in einer Machbarkeitsstudie vorskizzierten Gebäude-Konzepte Laborator und HUBitat umfassen eine Bruttogeschossfläche von etwa 34.000 m². Die geplante Investitionssumme liegt bei etwa 100 Mio. €. Nach Erstellung der Entwurfsplanung und auf Basis des damit verbundenen konkreten Kostenrahmens wird der Rat der Stadt Köln dann über die Errichtung der Gebäude in einem weiteren Beschluss entscheiden.

Durch das Zwei-Gebäude-Konzept kann baulich in idealerweise Weise auf den heterogenen Flächenbedarf eingegangen werden. Dieser ergibt sich durch den inhaltlich angestrebten Technologie-Mix, der neben den zentralen Feldern Life Sciences und Healthcare auch Digital Health, Medizintechnik, Pharmaproduktion und Engineering umfasst. Dabei wird im Laborator als baulichem Technikum insbesondere biotechnologischen, gentechnischen, GMP/GLP- und fermentatorischen Anwendungen Raum geboten. Das HUBitat schafft ergänzend repräsentative und funktionale Flächen für Medtech und Biotech, Digital Health, Healthcare und zudem Konferenz- und Gastronomie-Angebote.

Mit der Schaffung der zusätzlichen Flächen wird zudem die Community der Kölner Technologie-Standorte weiter gestärkt und somit die inhaltliche Vernetzung des Innovations-Standortes Köln für die Themen Deeptech, Hightech und MINT gemeinsam mit allen Partnern-Einrichtungen in der Region Köln weiter intensiviert.

Die enormen Flächen-Reserven des BCC (bis zu 180.000 m² Nutzfläche) ermöglichen darüber hinaus eine langfristige Weiterentwicklung des BCC und somit die Realisierung eines einzigartigen Ökosystems für Startups, Scaleups und Corporates. Dieses Konzept begleitet am Standort Köln Innovationen konsequent bis in den wirtschaftlichen Erfolg und führt so auch zu positiven Effekten für die Kommune und den Wirtschaftsraum Rheinland.

BCC-Geschäftsführer André van Hall zeigt sich begeistert: „Der Beginn dieser Neubauprojekte ist genau der Impuls, den wir aktuell benötigen, um das riesige Potential des BCC zu aktivieren und neue Chancen für Wachstum in der Life Sciences-Community zu ermöglichen.“ Andree Haack, Wirtschaftsdezernent in Köln und gleichzeitig nebenamtlicher Geschäftsführer des BCC, betont die visionäre Bedeutung dieser kommunalen Entscheidung: „Diese Bauprojekte stellen den ersten Schritt dar, den BCC und die Life Sciences-Region Köln mit Nachdruck als einen der führenden Hotspots in Deutschland zu etablieren und dessen Bedeutung weiter auszubauen.“

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