Die gamescom – das größte Games-Event der Welt – verbindet das Erlebnis vor Ort mit verschiedenen Maßnahmen in den Bereichen Mobilität, Energie und Klimaschutz.
Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die Anreise: Kostenfreie Tickets für den öffentlichen Nahverkehr erleichtern Besucher*innen die Anreise mit Bus und Bahn. Der Materialeinsatz von Teppich wurde um rund 30 % reduziert und zur Verpflegung der Messegäste werden pflanzliche Alternativen angeboten. Zudem profitiert die gamescom von der Installation von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern des Koelnmesse-Geländes sowie dem Umstieg auf eine geothermische Heiz- und Kühlanlage auf dem Messegelände.
Darüber hinaus arbeitet die gamescom mit dem Klimaexperten ClimatePartner zusammen. Im Rahmen dieser Kooperation werden internationale Klimaschutzprojekte unterstützt, darunter ein Windenergieprojekt in Brasilien und ein Projekt für saubere Kochöfen in Nigeria. Ziel der Veranstaltenden ist es, die durch das Kern-Event verursachten Emissionen zu erfassen und Maßnahmen zu ihrer Reduzierung und Vermeidung umzusetzen. Ergänzend werden Klimaschutzprojekte finanziell unterstützt.
Auch Besucher*innen können sich beteiligen: Mit einem freiwilligen Klimaschutzbeitrag können sie den weiteren Ausbau des gamescom forest unterstützen. Gemeinsam mit dem Projektpartner Treemer engagieren sich der Verband der deutschen Games-Branche und seine Community für die Entwicklung eines klimastabilen Mischwaldes in der Nähe von Bayreuth. Das Projekt verbindet Aufforstung mit Maßnahmen zum Arten-, Klima- und Naturschutz. Treemer begleitet das Vorhaben als Fachpartner für Aufforstung und Forstwirtschaft.
Veranstaltungen in dieser Größenordnung bieten viele Ansatzpunkte für Klimaschutz – von der Anreise über die Energieversorgung bis hin zu konkreten Projekten. Die gamescom zeigt dabei verschiedene Maßnahmen aus der Praxis und schafft Anknüpfungspunkte für Veranstaltende, Unternehmen und die Games-Community.