Nachhaltigkeit in der Kölner Meeting-Branche

  • BioCampus Cologne © BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG
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Eine grüne Oase, eine Plattform für Transparenz, Spenden für ein Trinkwasserprojekt bei Online-Buchung eines Hotelzimmers und ein Caterer, der mit seinen Mitarbeitern einen Nachhaltigkeitskodex entwickelt – wir stellen vier beispielhafte Projekte für mehr Nachhaltigkeit in der Kölner Meeting-Branche vor. Im Interview verrät Dunja Karabaic, Gründerin von ökoRausch und Akteurin in verschiedenen Nachhaltigkeitsinitiativen, außerdem wie man am besten nachhaltig lebt, was sie antreibt und welchen Platz in Köln sie am schönsten findet.

 

Wie baut man ein nachhaltiges Hotel?

Das neue Ruby Hotel liegt zentral zwischen Gerling-Quartier und dem Belgischen Viertel mit Restaurants, Bars und Shoppingmöglichkeiten. Klimafreundlich wird das Hotel durch die grünen Oasen auf dem Dach und im Innenhof. Die zahlreichen Pflanzen regulieren die Luftfeuchtigkeit, binden Staubpartikel und sorgen für eine Lärm- und Schallabsorbierung. Für ein Gebäude mitten in der Kölner City „ist das bisher einzigartig“, so Michael Kunz, Vorstand der Proximus Real Estate AG. Gestaltet wurde das Hotel nach den Plänen des weltweit renommierten Architekturbüros ingenhoven architects. Unter dem Begriff supergreen® verfolgt das Büro ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept. Die Eröffnung ist für 2021 geplant.


Wasser für alle!

Wasserregulation ist in vielen Hotels bereits Standard und hilft die Umwelt zu schonen. Das 25hours Hotel The Circle im Gerling-Quartier geht noch einen Schritt weiter. Als Teil der 25hours Hotelgruppe unterstützt es den Verein "Viva con Agua" bei internationalen Wasserprojekten. Von jeder Online-Buchung über die Webseite gehen 50 ct an die sogenannten WASH-Projekte (Water, Sanitation, Hygiene). Auf ihrer Website informiert die 25hours Hotel Company zum aktuellen Spendenstand, den Hintergründen der Kampagne und bietet seinen Gästen die Möglichkeit weitere Spenden beim Check-out oder direkt bei Viva con Agua zu tätigen. Der 2006 gegründete Verein setzt sich in Kooperation mit der Welthungerhilfe für internationale Wasserprojekte ein.


So geht nachhaltiges Catering!

Der Caterer lemonpie zeigt, dass es viele kleine Bausteine sind, die ein Unternehmen nachhaltig werden lassen. Dazu gehören zum Beispiel die Umstellung auf 100% grünen Strom, der Fokus auf regionale Produkte, der Einsatz energieeffizienter Lieferwagen und die Reduzierung von Papiermüll. Ein gemeinsam mit den Mitarbeitern entwickelter „Verhaltenskodex der Nachhaltigkeit“ berücksichtigt neben ökologischen und ökonomischen auch soziale Aspekte. Der Kölner Caterer lemonpie wurde als GERMAN SUSTAINABLE COMPANY zertifiziert. „Als zukunftsorientiertes Unternehmen wollen wir uns aus Verantwortung gegenüber der Umwelt nachhaltige Ziele setzen“ (lemonpie Eventcatering).


GS1 Germany schafft Transparenz!

Ob Schokoriegel oder Schreibheft... Ist das Produkt, das im Einkaufskorb landet, wirklich nachhaltig? GS1 Germany bietet mit seinem Knowledge Center nicht nur Räume für Events und Workshops, sondern bringt auch Klarheit in die Kommunikation zwischen Herstellern, Händlern und Verbrauchern. Seit 2019 haben sich unter dem Kölner Dach von GS1 Germany Unternehmen zusammengeschlossen und eine Plattform für den Austausch von Infos zur Nachhaltigkeit entwickelt: Die Plattform GS1 Ecotraxx bündelt alle Nachhaltigkeitsdaten zentral und hilft so Unternehmen, das von Politik und Verbrauchern geforderte „Mehr an Transparenz!“ zu leisten. Ein pragmatischer Schritt auf dem Weg für eine nachhaltige Entwicklung!


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