Im Zentrum des Maßnahmenpakets stehen die Elektrifizierung der Flugzeugabfertigung auf den Vorfeldern, der Ausbau von Ladeinfrastruktur sowie die Integration erneuerbarer Energien. Insgesamt entstehen 38 zusätzliche Ladepunkte auf den Vorfeldern, weitere 86 Ladestationen auf dem übrigen Flughafengelände sowie zusätzliche Ladepunkte für E-Busse. Zudem werden Transformatoren neu- und ausgebaut.
Mit zwei Agri-Photovoltaikanlagen wird künftig zusätzlicher Strom in das eigene Netz eingespeist. An den Terminals werden 16 Pre-Conditioned-Air-Anlagen installiert, die Flugzeuge an der Parkposition klimatisieren, ohne dass Hilfstriebwerke laufen müssen. Ergänzend beschafft der Airport 15 elektrisch betriebene Bodenstromaggregate, um Dieselgeräte zu ersetzen.
„Wir gehen ambitioniert die nächsten Schritte auf dem Weg einer nachhaltigen Entwicklung des Flughafens“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Der Ausbau moderner Energie- und Ladeinfrastruktur stärkt zugleich die Leistungsfähigkeit unseres Standorts.“
Nach Abschluss der Projekte sollen jährlich rund 6.000 Tonnen CO₂e eingespart werden. Für die Vorfelder strebt der Airport Net Zero Carbon bis 2035 an, für den gesamten Standort bis 2045. Für die MICE-Destination Köln bedeutet dies eine leistungsfähige und zugleich klimabewusste Anbindung im internationalen Wettbewerb.
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