TörtchenTörtchen/Matthias Ludwigs #backdichglücklich-Wettbewerb

  • Susan Münscher beim finishing ihres Gewinner- Törtchens, das November/Dezember bei TöTö in der Vitrine steht. © Sebastian Knoth
    Susan Münscher beim finishing ihres Gewinner- Törtchens, das November/Dezember bei TöTö in der Vitrine steht. © Sebastian Knoth
24.10.2017

Holgersson’s Winterreise macht glücklich

Mit dem großen Wettbewerb #backdichglücklich ermittelten am 21. Oktober 2017 die Profis von TörtchenTörtchen unter professionellen Bedingungen den besten Hobbybäcker.

And the winner is: „Holgersson’s Winterreise“. Die Kreation der Kölnerin Susan Münscher ist das Gewinner-Törtchen bei #backdichglücklich, dem ersten Backwettbewerb der Kölner Patisserie. Die Geschichte des Törtchens gründet in Skandinavien, ist durch die verschiedenen Fruchtkomponenten eine Reise durch die Jahreszeiten und läutet mit Zimtzucker den Winter ein. „Holgersson’s Winterreise“ ist aus 5-Komponenten: Haselnuss-Dacquoise, Rumfruchtkern umhüllt von Honig-Vanille-Mousse, Trauben-Punsch-Gelee und Trauben-Punsch-Marshmellows on top.

Die Aufregung war spürbar, der Zeitplan unter Profi-Wettbewerbsbedingungen straff organisiert. Jede Teilnehmerin hatte an dem abwechslungsreichen Wettbewerbstag ein bestimmtes Zeitfenster zum finishing und zur Präsentation ihres Backwerks vor der Jury. Dem Wettbewerb lag die langjährige Erfahrung von Matthias Ludwigs & Co., sowohl als Teilnehmer als auch als Jurymitglied für Profikonditoren, zugrunde. So wurden die Plätze durch ein ausgeklügeltes Punktesystem nach Einhaltung des Zeitfensters, optischem Eindruck, Konsistenz/Mundgefühl, Geschmack und Kreativität ermittelt. Alle Ergebnisse waren überzeugend lagen bei der Bewertung sehr nah beieinander, doch letztlich überzeugte die Gewinnerin. „Am Ende war für die Jury die Optik nicht ausschlaggebend, sondern der Geschmack war entscheidend,“ erklärt der Jury-Vorsitzende Matthias Ludwigs. „Das wichtigste war, die Vielfalt und Leidenschaft des Backens deutlich zu machen.“ Jeder Nominierte musste 10 Stück seiner eigenen Kreation mitbringen. „Die Törtchen konnten zuhause gemacht werden. Wichtig war für uns, dass jeder sein Törtchen unter gewohnten Bedingungen kreiert und mit sich selbst und seinem Ergebnis zufrieden ist. Und – dass jeder Teilenehmer auch alle anderen Schöpfungen probieren konnte. Das habe ich oft vermisst.“ Eine willkommene Komponente für alle .

Durch den Aufruf von TörtchenTörtchen, der Presse und der Sponsoren haben sich insgesamt 33 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren persönlichen Favoriten angemeldet „mit sehr hohem geschmacklichen Niveau“, freute sich der Patissier des Jahres 2009.

Heilandt Kaffeemanufaktur, Lieblingstee, Christian Verlag, Port Culinaire, Silikomart oder Black Sense – sechs Sponsoren versüßten die Gewinne der Nominierten und Silikomart hatte sogar für alle Teilnehmer etwas zur Verfügung gestellt. Der Hauptgewinn „Holgersson’s Wintereise“ wird gemeinsam mit der Gewinnerin zunächst mit dem Team der Backstube „vertörtchent“ und im November/Dezember neben den Profikreationen in den Verkaufsvitrinen der Patisserie stehen und verkauft.

„Wir wollten zeigen, dass wir Spaß haben und jeder der backt, echte Freude an der Sache hat. Und das ist uns gelungen!“ Und weil’s so schön war, wird es auch im nächsten Jahr um dieselbe Zeit wieder heißen: #backdichglücklich. Dann folgt der zweite Wettbewerb für Hobbybäcker unter professionellen Bedingungen.

1. Platz: Susan Münscher aus Köln mit „Holgersson’s Winterreise“
2. Platz: Melanie Windig aus Rauenberg-Malschenberg mit „Winters delight 1.0“
3. Platz: Britta von Oeynhausen aus Köln mit „Tonkabohne-Cranberry-Törtchen“
alle 4. Plätze für:
Tamara Balle aus Köln mit „ The stars are brightly shining“
Verena Offermanns aus Wuppertal für „Der Süßholzraspler“ und
Sonja Zimmermann aus Netphen mit „Miss Maple“

Professionelle Konditoren-Wettbewerbe als Vorbild für #backdichglücklich: Die ermittelte die Gewinnerin nach einem Punktesystem. © Sebastian Knoth
Gewinnerin Susan Münscher (4.v.l.)setzte sich mit „Holgersson‘s Winterreise“ durch. Die 5-köpfige Jury unter Vorsitz von Matthias Ludwigs ermittelten die Gewinnerin der sechs Nominierten. © Sebastian Knoth