Die Koelnmesse behauptet sich damit auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld als eine der führenden internationalen Messegesellschaften. „Unsere Entwicklung zeigt, dass starke Marken, internationale Präsenz und langfristige Investitionen auch in volatilen Zeiten Stabilität und Wachstum ermöglichen“, erklärt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Wachstumstreiber waren etablierte Leitveranstaltungen, das Kongressgeschäft in Köln sowie der strategische Ausbau des internationalen Portfolios.
Zu den prägenden Veranstaltungen zählte die Anuga mit über 8.000 ausstellenden Unternehmen aus 110 Ländern. Auch die gamescom setzte neue Maßstäbe bei Internationalität und Flächenbelegung. Parallel stärkt die Koelnmesse ihre Markenfamilien mit Formaten wie ISM Ingredients und vernetzt Wertschöpfungsketten entlang der Süßwaren- und Snackindustrie weiter.
International wächst das Portfolio kontinuierlich: 79 Veranstaltungen weltweit, darunter acht Premieren im Jahr 2025, verdeutlichen die globale Ausrichtung. Gleichzeitig reagiert das Unternehmen flexibel auf Marktveränderungen und verschiebt einzelne Formate strategisch, ohne langfristige Wachstumsmärkte aus dem Blick zu verlieren.
Ein sichtbares Zeichen internationaler Kompetenz war der Deutsche Pavillon „Wa! Germany“ auf der Expo 2025 in Osaka, der mehr als drei Millionen Gäste begrüßte und mit zwei Auszeichnungen geehrt wurde.
Auch infrastrukturell setzt die Koelnmesse Impulse: Das Confex verzeichnete im ersten vollständigen Betriebsjahr mehr als 40 Veranstaltungen. Von Corporate Events bis zu internationalen Fachkongressen stärkt das neue Conference- und Exhibition-Center den Kongressstandort Köln nachhaltig.
Die wirtschaftliche Bedeutung reicht weit über die Stadtgrenzen hinaus. Laut Prognos-Studie generieren die Veranstaltungen der Koelnmesse bundesweit jährlich rund 2,64 Milliarden Euro wirtschaftliche Effekte und sichern etwa 25.000 Arbeitsplätze. Allein in Köln entstehen Effekte von rund 1,36 Milliarden Euro.
Für 2026 rechnet die Koelnmesse turnusbedingt mit einem herausfordernden Messejahr. „Umso wichtiger ist es, strategisch konsequent zu handeln und unsere internationalen Marken weiterzuentwickeln“, so Böse.
Mehr zum Messestandort Köln finden Sie hier.
