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InnoDom Cologne: Neues Gründungszentrum für Köln

© Jürgen Schmidt

Seit Juni 2023 bietet der Innodom Platz für Gründer*innen und Start-Ups auf dem Gelände der Universität zu Köln.

Das außergewöhnliche Gebäude auf dem Campus der Universität zu Köln signalisiert bereits aus der Ferne: Hier entstehen Ideen für die Zukunft. Die innovativen Räume bieten studierenden Gründenden optimale Entwicklungsbedingungen und stärken dadurch den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig. Ein Teil der 164 Arbeitsplätze wird bereits durch das Gateway Exzellenz Start-up Center (Gründungsservice der Universität zu Köln) genutzt. Ermöglicht wurde der Neubau für 24 Mio. Euro durch die Kölner Universitätsstiftung.

„Die Eröffnung des InnoDoms ist für uns ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur gründungsaffinen Universität“, sagte Prof. Dr. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln, am Rande der Veranstaltung. So nehme Köln laut bundesweitem Gründungsradar des Stifterverbands im Ranking der Hochschulen inzwischen Platz 6 ein. Bei den Gründungsprofessuren belege Köln im bundesweiten Vergleich der Universitäten sogar den zweiten Platz. Nach der Begrüßung durch den Rektor richteten Andreas Wolter, Bürgermeister der Stadt Köln, und Architekt Gerhard Wittfeld von kadawittfeldarchitektur, Aachen, Grußworte an die rund 180 geladenen Gäste.

Start-ups als Impulsgeber

„Start-ups aus der Wissenschaft sind wichtige Impulsgeber und Problemlöser. Sie helfen, die aktuellen Herausforderungen zu meistern, schaffen Arbeitsplätze und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Das Gründungszentrum InnoDom Cologne schafft für die Arbeit des Gateway ESC ein optimales Arbeitsumfeld. Es leistet einen wichtigen Beitrag, damit Forschungsprojekte ihren Weg über Start-ups in die Gesellschaft finden können“, sagte NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen fördert den Gründungsservice Gateway ESC der Universität zu Köln im Rahmen der Initiative Exzellenz Start-up Center.NRW bis Ende 2024 mit insgesamt 23 Mio. Euro.

Zukunftsfähigkeit der Hochschulen

Wissenschaftsministerin Brandes: „Der InnoDom zeigt in hervorragender Weise, wie der Transfer von Wissenschaft ‚made in Nordrhein-Westfalen‘ in die praktische Nutzung gelingen kann. Der gelebte Austausch zwischen Forschung und Wirtschaft stärkt unseren Wissenschafts- und Industriestandort Nordrhein-Westfalen. Junge Unternehmen in Innovations-Branchen werden uns helfen, die großen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern und das Leben der Menschen besser zu machen.“  Der InnoDom Cologne ist zudem eines der ersten fertiggestellten Bauvorhaben an den Hochschulen von Nordrhein-Westfalen, die mittels Building Information Modeling geplant und realisiert wurden und steht damit auch symbolisch für die erfolgreich fortschreitende Digitalisierung des Landes.

Der InnoDom Cologne

Der InnoDom Cologne ist ein 5-geschossiges Gebäude, das studierenden Gründenden sowie gründungsnahen Dienstleisterinnen und Dienstleistern in einer Atmosphäre zwischen Denkfabrik und Werkstatt 164 Coworking-Plätze bietet. „Besondere Highlights sind die zwei geschossübergreifenden Aufenthalts- und Veranstaltungsräume, die drei verschiedenen Dachterrassen und die hauseigene Cafeteria „Gateway“, hob Beate Lippelt hervor. Sie ist Geschäftsführerin der Kölner Universitätsstiftung. Die Ideen für die außergewöhnlichen Räume entstanden in partizipativen Workshops von Generalplaner medfacilities GmbH und kadawittfeldarchitektur, Aachen, mit studierenden Gründenden und Mitarbeitenden des Gateway ESC.

Prof. Dr. Rainer Minz, Bevollmächtigter des Rektors der Universität zu Köln für Alumniarbeit, Fundraising und Transfer: „Dank der großzügigen Unterstützung weniger Alumni konnte die Kölner Universitätsstiftung den InnoDom Cologne im gesetzten Zeit- und Kostenrahmen errichten. Mit diesem einzigartigen, modernen und offenen Gründungs- und Innovationszentrum wird Köln seine Position in der Spitze der deutschen Startup-Metropolen weiter ausbauen.“

Start-ups präsentieren sich

Auch einige Start-ups präsentierten sich bei der Eröffnungsfeier: Detechgene entwickelt Schnelltests in PCR-Qualität zur Detektion von Krankheitserregern. The Oater bietet eine Gastro-Maschine für die Vor-Ort-Produktion von frischer Hafermilch an. Groof hat eine Online-Plattform zur Förderung von Dachbegrünungen erstellt. Paged bietet mit einer einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche und KI eine individuelle Anpassung textlastiger Webseiten für die Inklusion visuell beeinträchtigter Menschen im Internet. Oh Circle ist auf die Entwicklung wiederverwendbarer Menstruationsprodukte spezialisiert. Werdetnachbarn.de bietet eine Online-Plattform, auf der sich Menschen zu Bau- und Kaufgemeinschaften für Häuser und Wohnungen zusammenfinden können.

Hier erfahren Sie mehr zum StartUp Standort Köln.

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