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Koelnmesse setzt auf Wasserstoff: Pionierprojekt für klimafreundliche Messelogistik

Auf dem Gelände der Koelnmesse ist erstmals eine Gabelstapler-Flotte mit grünem Wasserstoff im Einsatz. Mit eigener H₂-Tankstelle und lokal emissionsfreiem Betrieb treibt das Unternehmen die Dekarbonisierung der Messelogistik gezielt voran.

Die Koelnmesse geht einen weiteren Schritt in Richtung klimafreundlicher Messebetrieb: Erstmals werden auf dem Gelände Gabelstapler eingesetzt, die ausschließlich mit grünem Wasserstoff betrieben werden. Der Brennstoffzellenantrieb arbeitet lokal emissionsfrei – im Betrieb entsteht lediglich Wasserdampf. Auch bei der Herstellung des Energieträgers fallen keine CO₂-Emissionen an, da der Wasserstoff mittels Elektrolyse aus Wasser und unter Einsatz erneuerbarer Energien gewonnen wird. Fossile Energieträger werden damit konsequent ersetzt.

Gerald Böse, CEO der Koelnmesse, betont: „Wir sind stolz darauf, mit dem Einsatz von Brennstoffzellentechnologie und grünem Wasserstoff einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaneutralität im Messebetrieb zu gehen. Vieles von dem, was die nachhaltige Zukunft unserer Branche sichert, passiert hinter den Kulissen – genau dort treiben wir solche Innovationen voran.“

Betrieben wird die Flotte vom Logistikunternehmen DSV auf Deutschlands drittgrößtem Messegelände. Gemeinsam mit der Koelnmesse und der JA Gastechnology GmbH wurde eine eigene Wasserstofftankstelle direkt auf dem Areal installiert. Die Versorgung mit nachhaltig produziertem Wasserstoff übernimmt Tyczka. Kurze Betankungszeiten, hohe Einsatzverfügbarkeit und konstante Leistungsfähigkeit machen die Technologie besonders geeignet für intensive Aufbau- und Abbauphasen großer Leitmessen.

Jörg Pries, Managing Director und Leiter Cluster DACH bei DSV Fairs & Events, sagt: „Mit der Inbetriebnahme der ersten zehn wasserstoffbetriebenen Gabelstapler und einer eigenen H₂-Tankstelle setzen wir am Standort Köln einen Meilenstein.“

Perspektivisch plant die Koelnmesse, überschüssigen Solarstrom aus eigenen Photovoltaik-Anlagen künftig vor Ort in Wasserstoff umzuwandeln. Die neue Tankinfrastruktur bildet dafür die Grundlage und eröffnet den Weg zu einem geschlossenen, nachhaltigen Energiekreislauf auf dem Messegelände.

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