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CIO erhält weitere Förderung als Onkologisches Spitzenzentrum

© CIO - Uniklinik Köln, Foto: Jürgen Schmidt

Die Deutsche Krebshilfe bestätigt die Förderung des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf) mit sechs Millionen Euro für weitere vier Jahre. Damit sichern die vier Universitätskliniken ihre gemeinsame Spitzenforschung und onkologische Versorgung in Nordrhein-Westfalen.

Die Universitätskliniken Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf setzen ihre standortübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) fort. Die Deutsche Krebshilfe hat die Förderung des Verbunds als Onkologisches Spitzenzentrum erneut bestätigt und stellt für die kommenden vier Jahre insgesamt sechs Millionen Euro zur Verfügung.

Mit den von ihr initiierten Comprehensive Cancer Centern verfolgt die Deutsche Krebshilfe das Ziel, ein bundesweites Netzwerk der onkologischen Spitzenmedizin zu stärken. „Die stetige Weiterentwicklung der Zentren bringt uns dem Ziel immer näher, dass alle Menschen mit Krebs in Deutschland von der Expertise der Spitzenzentren profitieren – unabhängig davon, wo sie behandelt werden. Dafür tragen die CCCs ihr Wissen und ihre Innovationen in die jeweiligen Regionen und stärken so die Krebsversorgung auch an anderen Kliniken und Facharztpraxen“, betont Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe.

Seit dem Zusammenschluss der vier universitären Krebszentren im Jahr 2018 ist es bereits die dritte Förderung durch die Stiftung. Univ.-Prof. Dr. Tim H. Brümmendorf, Direktor des CIO Aachen, der das CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf bis Juni 2026 in der vergangenen Förderperiode leitete, unterstreicht die Bedeutung des Programms: „Ohne dieses Programm der Onkologischen Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe wäre die enge, standortübergreifende Zusammenarbeit, wie wir sie heute im CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf  leben, nicht möglich gewesen.“

Der aktuelle Direktor des CIO , Univ.-Prof. Dr. Peter Brossart, zugleich langjähriger Direktor des CIO Bonn, hebt die Wirkung der Kooperation hervor: „Diese Auszeichnung zeigt, was möglich wird, wenn vier starke Onkologische Zentren ihre Expertise wirklich bündeln – zum unmittelbaren Nutzen unserer Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen.“

In den vergangenen Jahren hat der Verbund Fortschritte auf mehreren Ebenen erzielt – von der Versorgungsforschung über klinische Studien bis hin zur strukturierten Patientenbeteiligung. Durch die enge Abstimmung zwischen Forschung, Klinik und regionaler Vernetzung trägt das CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf dazu bei, innovative Therapiekonzepte schneller in die Versorgung zu überführen und die Krebsmedizin in Nordrhein-Westfalen nachhaltig weiterzuentwickeln.

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