Mit dem neuen DLR-Institut für Frontier Materials auf der Erde und im Weltraum bündelt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt seine Materialforschungskompetenzen und eröffnet ein neues Kapitel in der Entwicklung zukunftsweisender Werkstoffe und Herstellungsprozesse. Das Institut verbindet anwendungsnahe Spitzenforschung mit gesellschaftlicher Relevanz und stärkt die technologische Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Geleitet wird es von Prof. Daniela Zander und Prof. Guillermo Requena.
Im Fokus stehen nachhaltige, resiliente High-Tech-Werkstoffe für Einsatzbereiche wie Luft- und Raumfahrt, Energie, Mobilität und Sicherheit. Moderne Analyse-, Simulations- und Testumgebungen ermöglichen Forschung unter realen Erd- und Weltraumbedingungen. KI-gestützte Methoden, robotergestützte Analytik und systemische Entwicklungsplattformen beschleunigen den Transfer von der Materialidee zur Anwendung. Dabei gehen die Kompetenzen der bisherigen Kölner DLR-Institute für Werkstoffforschung und Materialphysik im Weltraum im neuen Institut auf.
Fünf strategische Schwerpunkte prägen die Arbeit: schnelle Material- und Prozessentwicklung, nachhaltige Lösungen, resiliente Werkstoffe für extreme Umgebungen, Virtualisierung und prädiktive Simulationen sowie umfassende Testplattformen auf der Erde und im All. Enge Kooperationen mit internationalen Forschungseinrichtungen und Industriepartnern sowie ein interdisziplinäres Team von über 200 Expertinnen und Experten treiben Innovationen gezielt voran.
Mit seinem Standort in Köln stärkt das Institut den Forschungs- und Innovationsstandort NRW und schlägt eine Brücke zwischen Forschung im Weltraum, industrieller Anwendung und gesellschaftlicher Verantwortung.
Mehr zum Wissenschaftsstandort Köln erfahren Sie hier.
