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Universität zu Köln gründet Adenauer School of Government

Studierende auf der Uniwiese
© KölnTourismus GmbH, Foto: Axel Schulten

Mit der Adenauer School of Government (ASG) baut die Universität zu Köln ein neues Zentrum für Public Policy, Governance und Administrative Sciences auf.

Grundlage ist ein Kooperationsvertrag mit der Alfred Landecker Foundation vom 5. Juni 2025. Die School wird dauerhaft gefördert; zum Start steht ein Jahresbudget von zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Die Adenauer School of Government soll Spitzenforschung mit innovativer Lehre verbinden und sich als überparteiliches Zentrum etablieren, das wirtschaftswissenschaftliche und weitere Disziplinen zusammenführt. Ermöglicht wird der Aufbau durch eine langfristig angelegte Zusammenarbeit mit der von der Familie Reimann gegründeten, gemeinnützigen Alfred Landecker Foundation.

Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Rektor der Universität zu Köln, betont: „Mit Gründung der Adenauer School schärft die Universität zu Köln ihr Profil in Forschung und Lehre. Die großzügige Zuwendung erlaubt uns, international führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Köln zu holen, um Lösungen für drängende gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln und zukunftsorientierte Lehrkonzepte zu gestalten.“ Die Benennung nach Konrad Adenauer würdige dessen Rolle als erster Bundeskanzler, Architekt Europas und Oberbürgermeister der Stadt Köln sowie seine Verdienste um die Neugründung der Universität.

Dr. Peter Harf, Vorsitzender des Stiftungsrates der Alfred Landecker Foundation, unterstreicht die Bedeutung wissenschaftlich fundierter Regierungsführung angesichts aktueller gesellschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen. Die ASG werde in der Tradition internationaler Government Schools künftige Entscheidungsträger*innen interdisziplinär und praxisnah ausbilden.

Auch die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Ina Brandes sieht in der neuen Einrichtung ein wichtiges Signal für Forschung und Lehre in Public Policy und Verwaltungswissenschaften.

Die Leitung der ASG übernimmt Professor Dr. Axel Ockenfels, Professor für Wirtschaftswissenschaft an der Universität zu Köln und Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn. In den kommenden Monaten sollen Studien- und Forschungsprogramme aufgebaut sowie erste Berufungsverfahren eingeleitet werden.

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