BioCampus Cologne – ein Ort innovativer Technologie

  • v.l.n.r.: Omar Khulusi (BCC), Thomas Abraham (empirica AG), Ute Berg, Andre van Hall (beide BCC) © BioCampus Cologne
    v.l.n.r.: Omar Khulusi (BCC), Thomas Abraham (empirica AG), Ute Berg, Andre van Hall (beide BCC) © BioCampus Cologne
01.03.2017

BioCampus Cologne – ein Ort innovativer Technologie: Weiterentwicklung zum nationalen und europäischen Leuchtturm

Der BioCampus Cologne (BCC) hat in den letzten drei Jahren signifikante Erfolge bei der Ansiedlung innovativer Technologie-Unternehmen erzielt und sein Profil als Hochtechnologiestandort geschärft.

 

Das Bonner Forschungs- und Beratungsinstitut empirica hat mit Unterstützung des Führungsteams des BCC die derzeitige Situation analysiert und Perspektiven zur nachhaltigen Entwicklung in einer Studie zusammengefasst.

 

Im Jahr 2012 hat die Stadt Köln das operative Geschäft des BCC von der Sparkasse KölnBonn übernommen. Die Kölner Wirtschafts- und Liegenschaftsdezernentin Ute Berg stellte als Geschäftsführerin des BioCampus ein professionelles Team zusammen, das den Fokus ganz besonders auf die Akquise von neuen Nutzern setzte. Bis heute konnte die Mieterzahl von 18 auf 30 erhöht und die Auslastung der verfügbaren Flächen von 69 % auf 90 % gesteigert werden. Im gleichen Zeitraum stiegen die Mieterlöse um etwa 20 %.

 

„Das sind beeindruckende Zahlen“, betont Ute Berg „Neben der konzeptionellen Erneuerung tragen diese Erfolge natürlich auch zur Verbesserung des Betriebsergebnisses bei.“

 

Die Öffnung des BCC für weitere Technologiefelder wie Gesundheitswirtschaft, IT, Chemie und Engineering wurde erfolgreich eingeleitet. Nachhaltiger Beleg dafür: die Ansiedlung junger Unternehmen wie Rimasys (Medizintechnik, www.rimasys.de), Heliobeit (Feinchemie, www.heliobeit.de), Hawk Eye Innovations (IT/tracking, www.hawkeyeinnovations.com) oder Cytocentrics (Analytik, www.cytobioscience.com).

 

„In Zukunft wollen wir stärker als bisher auch die Ansiedlung von Start-ups betreiben “, erläutert Andre van Hall, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung des BCC. „Sie bilden gemeinsam mit mittelständischen Unternehmen und Konzernen ein vielschichtiges Ökosystem und befördern Innovation und Technologie in Köln.“

 

Im Rahmen des Strategieprozesses BioCampus 2020 erarbeitet die Geschäftsleitung des BCC zurzeit die konzeptionelle Weiterentwicklung des Campus hin zum renommierten Hightech-Standort. Unterstützung hat sie sich bei der empirica AG aus Bonn geholt, die den derzeitigen Technologiepark analysiert und Vorschläge zur Schärfung des Profils unterbreitet hat. Potentielle neue Zielgruppen wurden zudem durch eine Marktanalyse ermittelt.

 

Diese Studie bildet die Grundlage für die weitere Strategieentwicklung und gibt Anregungen, wie sich das Areal im Kölner Nordwesten langfristig zu einem nationalen und internationalen Leuchtturm für technologische Innovationen entwickeln kann.

 

Kernaussagen der Studie sind:

Der Markt für Hochtechnologie-Ansiedlungen in der Region Köln wird zukünftig weiter wachsen.

In der Region Rheinland bietet der BCC schon jetzt ein einzigartiges Angebot für Nutzer technischer Spezialinfrastruktur (Labore, Werkstätten, etc.).

Die Öffnung für weitere Technologiefelder auf dem Campus sollte forciert werden.

Um den Status von national und international renommierten Technologieparks zu erreichen, ist ein erheblich höherer Ressourceneinsatz essentiell, auch unter Ausschöpfung öffentlicher Fördermittel.

Neubauprojekte werden als Schlüsselelement der Entwicklung beschrieben.