Ford Electrification Center Europe in Köln

  • Ford Electrification Center Europe © Ford-Werke GmbH
    © Ford-Werke GmbH
13.07.2021

Ford hat ein Investment von einer Milliarde US-Dollar in seine Kölner Fahrzeugfertigung angekündigt. Mit dieser Investition baut der Automobilhersteller den Standort zum Ford Cologne Electrification Center aus. Diese Ankündigung erfolgte zu Beginn des Jahres im Rahmen einer Pressekonferenz, an der neben Stuart Rowley, Präsident Ford Europa und Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke auch der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet teilnahm.

Der Wettlauf in der E-Mobilität

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gratulierte den Kölnern mit einer Videobotschaft: „Ford blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte in Deutschland. Mit dieser Investition in die umweltfreundliche und damit zukunftsfähige Mobilität wird ein weiterer wichtiger Grundstein für den Erfolg der nächsten Jahrzehnte gelegt."

Nach aktuellen Plänen wird Fords neues batterie-elektrisches Volumenmodell bereits ab 2023 in Köln vom Band rollen. Der Automobilhersteller prüft zugleich die Möglichkeit, ein zweites rein elektrisches Fahrzeug in Köln zu fertigen, dessen technische Entwicklung auch europäischen Ford Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich erfolgt.

Zukunftsweisende Entscheidung

„Die Investition in den Ausbau des Kölner Werkes zu unserem Zentrum für Elektromobilität in Europa tätigen wir zu einer Zeit, in der die Automobilindustrie global die größte Transformation ihrer Geschichte durchläuft,“ sagt Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH. „Die erfolgreiche Transformation unseres Geschäfts während der letzten zwei Jahre war die Voraussetzung dafür, dass diese zukunftsweisende Entscheidung für den Kölner Ford-Standort getroffen wurde.“