Köln bis Hongkong – Deutsche Barkultur auf Weltreise

  • Stephan Hinz © Cocktailkunst
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05.10.2017

Cocktails mit Steinpilzen, Paprika oder Ziegenkäse?
Extravagante Kreationen dieser Art gibt es in der Kölner Bar Little Link. Kein Wunder, dass das Konzept dafür als „Innovativste Bar des Jahres“ ausgezeichnet wurde.


Dahinter steckt der Gastronom Stephan Hinz, amtierender „Barkeeper des Jahres“. Mit gerade mal 30 Jahren kann er auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken: Eigene Bar, eigene Agentur, eigene Bücher, eigene Glasserie. Und das mit weltweitem Erfolg.


Denn nicht nur die Deutschen haben Lust auf avantgardistische Drinks: Weltweit stellt Hinz zurzeit seine Vision von gehobener Trinkkultur vor. In Moskau erklärte er den neugierigen Zuhörern, wie sich dank kreativer Techniken sogar Lachs oder Heu in Cocktails einbauen lassen oder wie die Wahl des richtigen Glases die geschmackliche Wahrnehmung verändern kann.


Gerade mit dem Thema Wahrnehmung spielt Hinz immer wieder in seinen flüssigen Kreationen. Von Cocktails, die beim Trinken die Farbe verändern bis zu Drinks, die per Zentrifuge gezielt oxidiert werden. Über einen anderen Cocktail ließ Hinz per Ventilator Salzwasser verteilen, um eine Meeresbrise zu imitieren. Im unterirdischen Barlabor tüftelt er mit seinem Team gerade an saisonalen Rezepten für die Herbstkarte. Dabei sollen unter anderem Kastanie und Kürbis ihren Weg ins Glas finden.


Für Hinz kein Grund zum Ausruhen: Nach einem Zwischenstopp in Kanada stehen für ihn Shanghai, Hongkong, New York und Sydney auf dem Reiseplan. Deutsche Barkultur weltweit!

Stephan Hinz © Cocktailkunst
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