Koelnmesse tritt Netto-Null CO2-Initiative der Veranstaltungsbranche bei

  • Koelnmesse Eingang Nord © Koelnmesse GmbH/ Ralph Richter
    © Koelnmesse GmbH/ Ralph Richter
08.11.2021

„Die Koelnmesse hat sich verpflichtet, bis Ende 2050 ihre Veranstaltungen weltweit so zu gestalten, dass für die CO2-Emissionen eine Netto Null steht. Wir haben bereits erste Schritte getan und richten uns jetzt strategisch daran aus, um dieses Ziel zu erreichen“, so Kölns Messechef Gerald Böse.

Damit beteiligt sich die Koelnmesse ebenso wie die UFI, the Global Association of the Exhibition Industry, an einer Initiative des Joint Meetings Industry Council (JMIC), der weltweiten Dachorganisation der Veranstaltungsbranche. Er vertritt die gemeinsamen Interessen der wichtigsten internationalen Verbände der Tagungsbranche.

„Wir wissen, dass die Veranstaltungsbranche per se einen großen CO2-Footprint aufweist. Wenn wir an den richtigen Stellschrauben drehen, können wir allerdings eine große Wirkung entfalten: Effizienz, Vermeidung und Kreislaufwirtschaft sind hier die entscheidenden Hebel für unsere Maßnahmen“, sagt Böse. Dazu gehören beispielsweise die bei Messen anfallenden Reisetätigkeiten sowie die Logistik oder die Integration digitaler Elemente in hybride Messen genauso wie der Standbau oder die nachhaltige Gestaltung des Geländes. „Mit Projekten wie eSlot, einem emissionsreduzierenden Logistikmanagement haben wir bereits erste Beiträge geleistet. Auch die neue Kongress- und Eventlocation Confex® wurde schon vor Baubeginn von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit der höchsten Kategorie in Platin vorzertifiziert.“

Die Koelnmesse sieht sich noch am Anfang ihrer Aktivitäten, ist aber gewillt, sich langfristig eine Nachhaltigkeitsagenda zu geben. Deshalb arbeitet das Unternehmen mit externen Beratern an einer Corporate Responsibility/Nachhaltigkeits-Strategie über alle Bereiche des Unternehmens hinweg.

„Wir wollen den Weg gemeinsam mit unseren Branchenpartnern gehen und diese auch mit in die Pflicht nehmen“, beschreibt Gerald Böse die kommenden Schritte. „So wollen wir auch das von der Initiative formulierte Zwischenziel, bis 2030 die CO2-Emissionen um 50 Prozent zu senken, erreichen.“ Damit trägt die Koelnmesse zum Pariser Abkommen der 25. UN-Klimakonferenz sowie zur Resolution der Stadt Köln, ihre kommunalen Aktivitäten an Nachhaltigkeit auszurichten, bei.

Mehr Informationen zur Initiative der Veranstaltungswirtschaft: https://netzerocarbonevents.org/